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Gesundes Raumklima

Richtig Lüften mit neuen Fenstern

Alte Fenster beeinflussen das Raumklima negativ. Es ist zugig, mal zu warm und mal zu kalt. Mit neuen, modernen Fenstern erhalten sie ein ausgewogenes Klima. Doch es kommt auf das richtige Lüften an.

Die eigenen vier Wände sollen ein Ort sein, an dem man sich wohlfühlt, entspannen kann und neue Kräfte auftankt. Frische Luft, Licht, Luftfeuchtigkeit und Temperatur sind die entscheidenden Faktoren für ein gesundes Raumklima. Mit neuen und modernen Fenstern schafft man die besten Voraussetzungen dafür. Denn die Formel ist einfach: Gutes Raumklima sorgt für Wohlbefinden, schlechtes beeinflusst die Gesundheit. Früher kam es durch undichte Stellen an der Aussenhülle zu unkontrollierten und unangenehmen Luftaustausch. Durch die heutige energetische Bauweise sind die Aussenhüllen und die Fenster so dicht, dass Sie selbst für einen geregelten Luftaustausch sorgen müssen.

Die Raumtemperatur

Durch eine konstante Raumtemperatur bleibt auch die Luftfeuchtigkeit in einem behaglichen Bereich. Hier gilt: wohltemperierte Luft, nimmt genau die Menge Feuchtigkeit auf, die beispielsweise für Schleim- und Bindehäute angenehm ist. Ausserdem kann mit neuen Fenstern häufiger und intensiver gelüftet werden – und zwar ohne grosse Energieverluste.

Zu hohe Luftfeuchtigkeit

Eine übermässige Luftfeuchtigkeit ist der grösste Feind eines gesunden Raumklimas. Doch der menschliche Körper setzt nun mal Feuchtigkeit frei. Hinzu kommen grosse Mengen Wasserdampf durch Duschen, Baden und Kochen. Entscheidend ist es, mit vernünftiger Lüftung die Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren. Falls man dies nicht macht, droht Gefahr für die Gesundheit durch Schimmelpilz.

Richtiges Lüften

Wer richtig lüftet und heizt, beugt nicht nur Schimmelpilzen vor, sondern schafft zudem auch ein Wohlfühlklima in den eigenen vier Wänden. Allerdings hat nicht jeder die Zeit und denkt immer daran, die Fenster in regelmässigen Intervallen für eine Stosslüftung zu öffnen und zu schliessen. Komfortabler, zuverlässiger und sicherer sind da bauliche Lösungen: zum Beispiel separate Lüftungsanlagen oder moderne Fenster mit integrierter Lüftung.

Es gibt grundsätzlich drei Arten von Lüftungssystemen.

  • freie LüftungFreie Lüftung. Bei der freien Lüftung nutzt man den Druckunterschied zwischen den verschiedenen Gebäudeseiten. Die Luft strömt an der einen Seite über geöffnete Fenster oder Lüftungselemente hinein und an der anderen Seite heraus. Bei einer Lüftung mittels Schacht wird ein minimaler Unterdruck in den Räumen erzeugt. Verbrauchte Luft wird über den Schacht abgeführt und Frischluft angesaugt.
  • ventilatorgestützte LüftungVentilatorgestützte Lüftung. Hierbei befördern kaum hörbare Ventilatoren die Luft aus dem Haus ab. Über die in der Gebäudehülle oder im Fenster integrierten Zuluftelemente kommt Frischluft herein. So ist ein permanenter und vor allem gleichmässiger Luftaustausch gewährleistet.
  • Schacht-LüftungFenstertechnik. Besonders seitens der Fenster werden die Hauslüftungs-Techniken mit modernen Systemen unterstützt. So gibt es beispielsweise selbstregulierende Lüftungssysteme, die in die Rahmenprofile integriert sind. Es gibt zusätzliche und nachrüstbare Lüftungssysteme mit regelbaren Luftschlitzen sowie Fenster, in deren Rahmen elektronisch geregelte Ventilatoren die Zu- und Abluft automatisch steuern.

Fachmann fragen

Man sollte daher unbedingt einen qualifizierten Fachbetrieb zu Rate ziehen, der anhand der individuellen baulichen Substanz feststellt, welches die geeignete Lösung ist. Die Fensterspezialisten sorgen dann für den fachgerechten Einbau. Denn auch darauf kommt es an. Häufig entstehen bei unsachgemässem Fenstereinbau Wärmebrücken, an denen sich später Schwitzwasser bilden kann. Man sollte also bei den Kosten langfristig denken und lieber heute etwas mehr investieren, um morgen teure Folgeschäden zu vermeiden. So schafft man für sich und die Familie ein Wohlfühlklima. Das zahlt sich langfristig – auch für die Gesundheit – aus.